Einführung mobiler und sprachgestützter Dokumentation in eine stationäre Langzeitpflegeeinrichtung

Im Rahmen einer Projektarbeit wurde die Einführung mobiler Dokumentation und Sprachdokumentation in einer stationären Pflegeeinrichtung initiiert. Ziel war es, bestehende händische Dokumentationsprozesse darunter Trink-, Ernährungs- und Bewegungsplan vollständig auf eine digitale PC gestützte Dokumentation umzustellen, um damit effizienter und präziser arbeiten zu können. Für die technische Umsetzung wurden für jeden Wohnbereich zwei mobile Endgeräte angeschafft. Ein flächendeckendes WLAN musste zusätzlich installiert werden, um eine durchgängige Nutzung der mobilen Dokumentation zu ermöglichen. Zeitgleich wurde eine Sprachdokumentationslösung eingeführt, die jedoch erst im späteren Verlauf als ungeeignet erkannt wurde, sodass eine erneute Auswahl und Implementierung erforderlich ist.
Organisatorisch zeigte sich, dass zu Beginn keine strukturierte Projektplanung vorhanden war. Probleme mussten häufig eigenständig gelöst werden, was den Fortschritt verzögerte und die Umsetzung insgesamt erschwerte. Reaktiv wurde daher auf Ebene der Geschäftsleitung eine Arbeitsgruppe „Digitalisierung“ gegründet, um zukünftige Schritte besser zu koordinieren und um Verantwortlichkeiten klarer definieren zu können. Das Projekt stellt, trotz der vielen Herausforderungen, einen wichtigen Grundstein für die digitale Weiterentwicklung der Einrichtung dar.

Richard Beer