VR-Brillen als Werkzeug in der praktischen pflegerischen Ausbildung

In der Ausbildung zum Generalisten in der Pflege also zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann ist Empathie, Menschlichkeit, Neugier und Ausdauer gefragt. Im Pflegeberufegesetz ist eine 10-prozentige Anleitungszeit in der praktischen Ausbildung durch Praxisanleitende gesetzlich vorgegeben. Den Praxisanleitenden ist es dabei freigestellt, welche Methode sie für den Theorie-Praxistransfer anwenden. Die Methode eine VR-Brille mit in die Anleitungssituation zu integrieren ist relativ neu und klingt innovativ.

Besondere Anleitungssituationen bleiben im menschlichen Gehirn besonders in Erinnerung. Auf Grundlage dieser Aussage sollen VR-Brillen an zwei Standorten unseres Krankenhauses in die Pflegeausbildung implementiert werden. Dabei müssen ethische Aspekte beleuchtet und viele Teilschritte beachtet werden, die mit Verantwortlichen abgesprochen werden müssen.

Zusätzlich sollen die VR-Brillen auch für Veranstaltungen bei der Auszubildendengewinnung eine wichtige Rolle spielen. Ob uns all dies gelingen wird, kann ich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht berichten, da der Prozess derzeit noch nicht abgeschlossen ist. 

Claudia Menz
Christliches Klinikum Halle